Tauchen Sie ein in die Welt des Schmucks und lesen Sie über geschichtliche Entwicklungen und aktuelle Trends.

Silberschmuck Goldschmuck Edelsteinschmuck Antikschmuck

Edelsteinschmuck

“Diamonds are a girls best friend.”

Schon Madonna oder wahlweise Nicole Kidman im Filmmusical “Moulin Rouge” wussten den Wert von Edelsteinschmuck zu schätzen. Edelsteine und Schmucksteine haben eine weiter zurückreichende Geschichte als Goldschmuck oder Silberschmuck. Bereits in der Altsteinzeit wurden Edelsteine als Schmuck eingesetzt, erst in der Antike war dies für Goldschmuck und Silberschmuck der Fall. Der Farbenreichtum von Edelsteinschmuck bezauberte dabei aber natürlich nicht nur Frauen. Edelsteinschmuck hatte kultische Bedeutung und wurde deswegen insbesondere von Schamanen oder heiligen verwendet. Man denke dabei auch an die reich geschmückten Ringfinger von Vatikansmitgliedern. Aber auch besondes im esoterischen Bereich wird dem Edelstein, in welcher Form auch immer, besondere Wirkung zugeschrieben.

Die Zusammensetzung von Edelsteinschmuck

Edelsteinschmuck kann aus den verschiedensten Edelsteinen und Juwelen bestehen. Dabei müssen sie nur ein paar verschiedene Kriterien erfüllen. Bei den Mineralien werden zur Qualitätsbestimmung insbesondere die Schliffform (die etwa den Diamant vom Brilliant unterscheidet), das Gewicht in Karat, die Reinheit und die Farbe herangezogen. Besonders interessant ist dabei, dass mineralische Edelsteine teilweise einer Behandlung mit radioaktiven Strahlen unterzogen werden, um ihren Wert zu steigern. Darüber hinaus wird der Wert eines Edelsteins natürlich über dessen Seltenheit bestimmt. Die Härte und die Transparenz nach Mohs, die über sieben liegen sollte, wie auch die Transparenz sind dabei von großer Bedeutung. Besonders bekannte Edelsteinarten, die diese Kriterien in den meisten Fällen bestimmen, sind der aus gepresster Kohle bestehende Diamant, der Saphir, der Rubin, der Topas und der grünlich schimmernde Smaragd.

Die Wertermittlung von Diamanten

Insbesondere beim Diamant, aber auch bei allem anderen Edelsteinschmuck ist darauf zu achten, dass der Wert sich besonders an der Reinheit des Steins orientiert. Dabei gibt es drei Gruppen. Sind Einschlüsse mit dem bloßen Auge zu erkennen, ist der Stein nicht allzu wertvoll, da die Ästhetik durch Einschlüsse beeinträchtigt wird. Kann man Einschlüsse nur mit der Lupe erkennen, wird der Preis in geringerem Maße verringert. Ein Edelstein wird als lupenrein angesehen, wenn Einschlüsse ab zehnfacher Vergrößerung oder höher nicht mehr zu erkennen sind.

Der Verkauf von Edelsteinschmuck

Auch die früher als Halbedelsteine bezeichneten Schmucksteine haben Wert, der aber allein durch ihre Schönheit bestimmt ist. Sie kommen in der Natur öfter vor und sind relativ günstig. Möchte man seinen Edelsteinschmuck verkaufen, ist man mit diesen Bewertungskriterien gut beraten. Man sollte insbesondere darauf achten, sich nicht nur die Meinung eines Juweliers, sondern mehrerer Juweliere einzuholen und dann an den Meistbietenden zu verkaufen. Als Wertanlage ist Edelsteinschmuck aber nur sekundär zu betrachten. Schließlich wurde er hergestellt, um die Persönlichkeit des Trägers besser zum Ausdruck zu bringen.