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Schmuck für die Festsaison: Mehr ist mehr

Auch in diesem Winter darf beim Schmuck wieder geklotzt werden. Ob Strass, falsche Edelsteine oder bunte Ethnoketten: Hauptsache, es fällt auf. Eine Ausnahme bildet der elegante Lady-Look.

Schmuck ist natürlich vor allem eine Frage der Geldbörse. Wer es sich leisten kann, trägt zu Weihnachten ein Collier aus echten Diamanten oder eine dreireihige Perlenkette. Beides steht für zeitlose Eleganz und macht sich zu jedem Outfit gut. Wer jedoch keinen Millionär an der Angel hat oder mal eben einige tausend Euro auf dem Goldsouk von Dubai durchbringen kann, hält sich an günstigere Trends für den Winter 2011/2012.

Stilvoller Schmuck für eine Lady

Vermutlich haben wir den beiden großen Adelshochzeiten des Jahres zu verdanken, dass die “Lady” wieder stark gefragt ist. Dabei orientiert sich die Mode jedoch nicht an dem, was die Middleton-Schwestern heute spazieren tragen, sondern an den Ladies aus längst vergangenen Tagen. Spitzenbesetzte Handschuhe, winzige Täschchen, leichte Halstücher oder Schals und eine passende Mütze: So schreitet die Lady von heute wieder durch den Großstadttrubel. Auch der dazugehörige Schmuck wirkt wie aus Uromas Schatulle geklaut: Altmodische Broschen in zarten Pastelltönen, Ketten aus Strass oder falschen Perlen und putzige Kettenanhänger in Form eines Vogelkäfigs oder eines viktorianischen Amuletts. Da viel Koordination erforderlich ist, kann die “Lady” leicht daneben gehen, doch wer den Look erfolgreich hinbekommt, darf sich an Weihnachten der Bewunderung seiner Umgebung sicher sein – und den Blicken der Gentlemen.

Ethnoschmuck peppt jedes Outfit auf

Lange Zeit war Ethnoschmuck eine Domäne der Hippies, Ökos und Backpacker, die aus Indien und Südostasien körbeweise billigen Schmuck mitbrachten. Doch mittlerweile hat sich Ethno als eigene Moderichtung fest etabliert. Es muss ja kein indianischer Traumfänger mit Federn sein, der als Halskette getragen wird. Gefragt sind nach wie vor lange Ketten, die mit bunten Steinen und silbernem oder goldenem Schmiedewerk verziert sind, oder mit Symbolen aus anderen Kulturen. Keltisch-gälischer Schmuck geht immer gut, genauso wie asiatisch angehauchte Ketten und Armbänder.

Auffällig sind die farbenfrohen Schmuckstücke, die in Indien getragen werden: Dort geht keine Frau mit “nackten” Handgelenken aus dem Haus. Je mehr glitzernde Armreifen sie trägt, umso höher ist ihr Status. Daran sollte auch eine europäische Frau denken, die indische Bangles tragen will: Ein Armreif kommt niemals allein. Zehn bis fünfzehn der dünnen Bangles sollten es schon sein oder drei bis vier dickere Armreifen. Dazu passt viel Goldschmuck und ein lockeres Halstuch, das an die indischen Dupatta-Schals erinnert, die zu Sari und Salwar Kameez getragen werden.

Gothic Jewelry für alle, die es düster mögen

Die Twilight-Welle ist zwar im Abebben begriffen, aber düsterer Gothic Schmuck ist auch in diesem Winter nach wie vor gefragt. Dazu gehören vor allem dicke schwarze Steine, die in Silber eingefasst werden, und geschwärztes Edelstahl, das mit farbigen Steinen verziert wird, am besten in dunkelrot oder purpur. Gothic Schmuck sieht vor allem zu schwarzen Kleidern oder schwarzen Pullovern sehr edel aus.

21.11.2011 - 09:36 Uhr - Kategorien: Schmuckkauf - Kommentar verfassen
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